Das war die Kirmes 2016

kirmes2016+++ Schnellmannshäuser feiern 222. Kirchweihfest +++


Ganz im Zeichen des Jubiläums stand die 222. Kirmes in Schnellmannshausen und bot somit einige besondere Höhepunkte. Doch die Kirmeszeit beginnt schon viel früher, als nur am letzten Septemberwochenende. Bereits im Mai, zur Jahreshauptversammlung begann die Kirmesvorbereitung. Zu den Platzmeistern wählte man Karsten Schöniger als 1. Platzmeister, Torsten Wehner als 2. Platzmeister, Stephan Schöniger als 3. Platzmeister sowie Manuel Hoßbach als 4. Platzmeister. Zum Husaren, wurde wie im Vorjahr, Marcus Bergmann gewählt.

Das erste Highlight begann Ende August mit dem Kirmesantanz. Zum dritten Mal in Folge absolvierte man am Nachmittag ein Fußballturnier mit den umliegenden Kirmesgesellschaften. Am Ende sicherte sich das Team aus Wendehausen den Pokal.

Ende September begann dann die „Große Kirmes“. Die Vorbereitungen waren abgeschlossen und am Donnerstagabend traf man sich zum Kranzbinden für das Jubiläumsreiten am Samstag und das traditionelle Fahnenreiten am Sonntag beim ersten Platzmeister. So langsam kam bereits die Kirmesstimmung auf.

Eröffnet wurde die Kirmes, wie auch schon die Jahre zuvor, mit der Michaelisandacht in der Schnellmannshäuser Michaeliskirche. Frau Alexandra Kunze bot mit vielen Jugendlichen der Gemeinde eine unterhaltsame Andacht. 
Anschließend zog man, gemeinsam mit den „Original Heldrastein-Musikanten“, durch das Dorf zum Fackelumzug. Endstation war wie immer der Sportplatz. Dort wurde das Kirmesfeuer angezündet mit dankender Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Schnellmannshausen. Einige Gäste verbrachten den Abend in geselliger Runde auf dem Sportplatz, während im Saal schon „DJ Szym & Support“ mit bester 90er Musik zur Disko auflegten. Bis tief in die Nacht tanzte die Kirmesgesellschaft mit Ihren Gästen bei bester Laune ehe es dann am Samstag weiter ging.

In diesem Jahr mit einer Änderung im Programm. Anlässlich der 222. Kirmes in Schnellmannshausen veranstaltete man ein „Jubiläumsreiten“ mit ehemaligen Kirmesburschen aus dem Ort, die bereits aktiv am Fahnenreiten teilgenommen haben oder auch noch teilnehmen. Insgesamt bestaunte man 14 Reiter die an diesem Highlight mitgeritten sind. Um 13Uhr traf man sich an der Gaststätte „zum Löwen“. Insgesamt machten 27 Kirmesburschen bei der Schnellmannshäuser Kirmes 2016 mit. Man marschierte gemeinsam mit der Blaskapelle zur Rennstrecke in Richtung Treffurt. Von den 14 Reitern kam Pascal Luhn, auf „Kiara“ von Besitzer Andreas Raddau, als erster durch das Ziel. Nach ihm kam Nils Hendrich auf „Koran“ (Andreas Raddau) ins Ziel. Auf den dritten Platz landete Nico Hoffmann auf „Hanna“ von Besitzer Marcus Stephan. Anschließend folgten Sascha Fiedler, Michael Wesemann, Andreas Bornkessel, Gerd Fiedler (als ältester Reiter), Enrico Luhn, Norman Fischer, Johanna Becker, Jens Kühn, Axel Luhn, Benito Becker und letztlich Marcus Bergmann.

Nachdem Siegeskranz für das Pferd und das Ständchen für den „Jubiläumssiegesreiter“ zog man dann auf den Festplatz ein. Dort folgte man der 222 Jahre alten Bräuchen. Den Anfang machte man mit der Platzmeistertour, gefolgt von der Hammeltour. An der Hammeltour konnte man im diesen Jahr fünf neue Kirmesburschen bestaunen. Anschließend folgte das traditionelle Straußenreigen, wo sich jeder Bursche eine Braut für die Kirmes sucht. Der jüngste Bursche, Leon Biehl, nahm sich Julia Thomas als Braut und machte sie somit zur „Kirmes-Oma“. Insgesamt fanden 21 Burschen eine Braut. Die restlichen sechs Burschen traten somit der „CdU“ bei. Dies steht für die Abkürzung „Club der Ungeküssten“ und soll symbolisieren, dass sie keine Braut gefunden haben.

Gegen späten Nachmittag zog man dann in die Gaststätte „Zum Löwen“ und sang noch so manche Kirmeslieder ehe am Abend im Saal die Band „Revanche“ auf die Kirmesgesellschaft und deren Gäste wartete. Bei stimmungsvoller Tanzmusik sorgte die Band erneut für super Unterhaltung im Saal.

Am Sonntagmorgen ging es dann für Bursche und Braut in die Kirche. Dort hielt Pfarrer Schneider seine Predigt und gab abschließend den Reitern seinen Segen. Im Anschluss marschierte man in den Clubraum zum Frühschoppen ein. Dort warteten einige Gäste schon durstig auf das „Freibierfass“ vom Siegesreiter 2015.

Zum Mittagessen luden traditionell die Bräute ihren Burschen zu sich nach Hause ein. Um 13Uhr traf man sich wieder vor der Kneipe um dann gemeinsam zum Fahnenreiten zu marschieren. Im diesem Jahr fanden sich acht mutige Burschen zusammen, die sich auf ein Pferd setzten um mitzureiten. Ebenfalls auf der Rennstrecke Richtung Treffurt, sahen die zahlreichen Zuschauer ein spannendes und knappes Rennen. Mit einer halben Pferdelänge konnte sich Vorjahres- und Vortagssieger Pascal Luhn erst knapp vor der Ziellinie auf erneut „Kiara“ durchsetzen. Der Siegesritt war sein dritter insgesamt. Er führt nun die „Ewige Siegesreitertabelle“ gemeinsam mit Axel Luhn (1993, 1994, 1996) und Nils Hendrich (2006, 2009, 2010) an. Mit dem zweiten Platz musste sich der aus Nazza kommende Bastian Heilwagen auf „Koran“ begnügen. Auf Platz drei kam Sascha Fiedler auf „Piana“ angeritten. Somit kamen die ersten drei Pferde aus dem Reitstall von Andreas Raddau aus Ifta. Auf den vierten Platz landete Saschas Bruder, Andreas Fiedler auf dem Pferd „Glenna“ von André Rauschenberg, knapp gefolgt von Veit Martin auf „Karina“ von Benito Becker. Es folgten Julian Luhn auf „Freya“ und Clint Apfel auf „Arthur“. Beide Pferde sind ebenfalls von André Rauschenberg. Den letzten Platz belegte der Husar Marcus Bergmann auf „Annabell“ von Rainer Mehler. 
Für das Pferd gab es den Kranz und für den Siegesreiter die Fahne und Schleife so ist es Brauch in Schnellmannshausen. Nachdem „Hoch“ für Sieger zog die Kirmesgesellschaft mit den „Heldrasteinern“ zu den Ständchen. Angeführt von dem Husaren, der alle Beteiligten vorher bei den Gewerbetreibenden ankündigte. Abschließend fand man sich auf den sehr gut gefüllten Festplatz ein. Dort spielten die „Falkner Musikanten“ und sorgten für beste Kirmesunterhaltung.

Danach wurde schnell das Gruppenfoto geschossen ehe man wieder in die Kneipe einzog. Am Abend spielte Alleinunterhalter Jens Krumrich im Schnellmannshäuser Saal und unterhielt in gewohnter Manier die Kirmesschar und Gäste grandios. Traditionell wurde am Abend noch der Siegesreitertanz absolviert, bevor man zu späterer Stunde zum Siegesreiter nach Hause einzog und dort nochmal richtig Stimmung zu machen. Alleinunterhalter Jens Krumrich machte der Abend so viel Spaß mit der Gesellschaft, dass er auch nochmal zur Feier aufschlug und alle musikalisch bestens amüsierte.

Am Montag zog die Kirmesgesellschaft in den Kindergarten ein und spielte mit der vielleicht späteren Generation-Kirmesgesellschaft. Anschließend ging es zum gemeinsamen Mittagessen. Nachdem Mittag traf man sich am Saal mit den Bräuten und mit den Heldrastein-Musikanten um erneut im Dorf Ständchen für die Bräute, Platzmeister, Husar, Siegesreiter und ehemaligen Kirmesburschen zu verteilen. Zudem erhält, wie in jedem Jahr, die Schnellmannshäuser Obermühle mit ihrem Pfleger Karl-Heinz Wagner ein würdiges Ständchen. 
Am Dienstag ließ die Gesellschaft die Kirmes unter sich ausklingen.

Am 05.11. folgt der traditionelle Kirmesabtanz mit dem Verlesen der Kirmespredigt und dem Abblasen der Kirmes.

Auch in diesem Jahr finden Weihnachtskonzerte im Gemeindesaal Schnellmannshausen statt. Die Heldrastein Musikanten laden ein am 04.12. (15Uhr), 10.12. (20Uhr) sowie am 11.12. (15Uhr).

Zudem lädt die Kirmesgesellschaft 2016 ein zum Adventsblasen am ersten Advent auf der „Schönen Aussicht“ (Breitenberg), sowie zum Weihnachtsmarkt. Nähere Infos dazu folgen.

Eine weitere erfreuliche Nachricht für den Kirmesverein Schnellmannshausen – im kommenden Jahr, wird nach langer Unterbrechung, wieder eine Männerkirmes stattfinden. Termin dazu ist der 26. August 2017, gleichverbindet mit dem Kirmesantanz. Weitere Infos werden zu gegebener Zeit bekanntgegeben.


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